UMGEBUNG

Vom malerischen Hügel, wo das Castello di Fulignano steht, kann man – zu jeder Jahreszeit - eine majestätische und ergreifende Landschaft bewundern. Das 360°-Panorama umfasst den lückenlosen Ausblick auf die apuanischen Alpen im Nordwesten, den pistoiesischen Apennin mit dem Berggipfel des Abetone im Norden, die Gebirgskette des Pratomagno im Osten bis hin zum Monte Maggio im Süden und zum Monte Miccioli mit seinen zum Meer abfallenden Hügeln im Westen.
Die auf den umliegenden Hügeln ausgestreuten kleinen antiken Weiler, die Wehrkirchen, die Gehöfte, die Weinberge und die silberfarbenen Olivenhaine, die Wälder mit Eichen und Steineichen vervollständigen dieses atemberaubende Panorama.

Und der aufmerksame Besucher beschränkt sich nicht auf die in aller Welt bekannten Kulturperlen wie San Gimignano, Volterra, Siena oder Certaldo, der Geburtsort des Poeten Boccaccio. Wir werden Ihnen helfen, andere kleine Juwelen der Toskana kennenzulernen, die sich abseits der in den Reiseführern beschriebenen stark frequentierten Orten befinden und die es sich lohnt, mit eigenen Augen zu entdecken.


The Francigena

Im Umkreis von wenigen Kilometern und auch zu Fuß quer durch bezaubernde Naturlandschaften erreichbar, befindet sich die Kirche von Pancole aus der Renaissance-Zeit, die mit einer antiken Legende verknüpft ist;

sie wurde im letzten Weltkrieg bombardiert und im Jahre 2000 zur Jubiläumskirche nominiert, da sie sich auf der Hügelstrecke der Frankenstraße befindet. Wenige Schritte weiter weg befindet sich die Pieve di Cellole, eine bezaubernde in den Zypressen versteckte Wehrkirche aus der romanischen Zeit.


To Siena

Nach nur 12 Km erreichen Sie das „Gerusalemme d’Italia”, das eindrückliche Franziskaner Kloster von San Vivaldo mit seinen 18 Weihkapellen, wo prachtvolle Terracotta-Dekorationen der Robbiana-Tradition bewundert werden können.


In entgegengesetzter Richtung und in nur 12 Kilometer Entfernung liegt Colle Val d’Elsa, die Stadt des Kristalls, mit ihrem eindrücklichen mittelalterlichen Bollwerk, dem Schloss, und dem archäologischen Gelände, der Dometaia, mit den höchst interessanten etruskischen Gräbern, die erst vor kurzem ausgegraben wurden. Dazu ein Abstecher in die klassische Schlossarchitektur mit einem Besuch der Zitadelle von Monteriggioni und der Rocca di Staggia, eine antike Festung, die einst derselben adeligen Familie gehörte, die auch Besitzerin des Castello di Fulignano war. Dazwischen lohnt sich ein Besuch in Abbadia Isola, in einer der ältesten menschlichen Siedlungen der Region, mit einer schlichten aber würdevollen und wunderschönen Wehrkirche aus der romanischen Zeit.


Siena

Und zum Schluss führt Sie Ihr Weg nach Siena, die Stadt, die Sie zu jeder Jahreszeit mit ihrer Herrlichkeit und Großzügigkeit an Kunst und Schönheit empfängt: „Cor magis tibi Sena pandit“* steht gut ersichtlich auf der Arkade über dem großen Stadttor von Porta Camollia und nicht umsonst wurde Siena, das Besucher aus aller Welt empfängt, zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt. *”Siena öffnet Dir sein größtes Herz” …grösser als das Tor, durch das du gehst.

Am Horizont der mittelalterlichen Stadt erkennt man das unverkennbare Profil des Duomo, einer der prachtvollsten Kathedralen Italiens, was die Menge und die Qualität der Künstler betrifft, die hier gearbeitet und die ein unschätzbares Vermögen an Kunstwerken hinterlassen haben. Einige davon kann man in den Sälen des Museo dell’Opera del Duomo bestaunen, allen voran di „Maestà“ von Duccio da Boninsegna.

Auch die Kunstwerke im neuen prachtvollen Museum, das im antiken Spedale di Santa Maria della Scala untergebracht ist, lädt die Besucher zu einer weiteren Augenweide ein. (übrigens: das Spedale beherbergte seit dem 10. Jahrhundert Kranke und Pilger; außerdem befindet sich unter dem Gebäude eine römische Straße. Zudem ist das Spedale Sitz des reichen archäologischen Museums von Siena).

In wenigen Minuten erreicht man die Piazza del Campo, einer der schönsten Plätze Italiens: “Augen und Herz” werden sich hier an der Schönheit sättigen. Im Palazzo Pubblico, dem Gemeindehaus, können Sie das herausragende Fresko der “Maestà” von Simone Martini, den weltberühmten “Guidoriccio da Fogliano”, der ebenfalls von Simone Martini erschaffen wurde und den exzellenten Fresken-Zyklus der “Allegoria del Buono e del Cattivo Governo” von Ambrogio Lorenzetti bestaunen, der den ersten profanen Fresken-Zyklus in der Kunstgeschichte geschaffen hat.

Wenn Sie noch genügend fit sind, können Sie den Torre del Mangia besteigen; von der Turmspitze aus genießen Sie eine unvergleichliche Aussicht über die Dächer von Siena. Aber viele andere Schätze bleiben noch zu entdecken. Sagen Sie uns, was Sie interessiert und wir werden Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.


CASTELLO DI FULIGNANO S.r.l. info@castellodifulignano.it